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| 11:21 Uhr

Nach Infektion
Ex-US-Präsident George Bush aus Krankenhaus entlassen

George Bush und sein Sohn George W. Bush bei der Beerdigung von Barbara Bush.
George Bush und sein Sohn George W. Bush bei der Beerdigung von Barbara Bush. FOTO: ap, KS
Washington. Nach rund zwei Wochen im Krankenhaus darf Ex-US-Präsident George H. W. Bush wieder nach Hause. Der 93-Jährige war einen Tag nach der Beerdigung seiner Frau dort eingeliefert worden.

Dem 93-Jährigen gehe es gut und er sei "froh, nach Hause zu kommen", teilte der Sprecher der Bush-Familie am Freitag unter Berufung auf die Ärzte mit.

Der ehemalige Präsident war am 22. April ins Krankenhaus eingeliefert worden - einen Tag nach der Beerdigung seiner Frau Barbara, die im Alter von 92 Jahren gestorben war. Das Paar war 73 Jahre lang verheiratet. Die Klinikeinweisung wurde nach Angaben eines Sprechers wegen einer Infektion notwendig, die sich auf das Blut ausgeweitet hatte.

Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist der Vater des späteren US-Präsidenten George W. Bush und des Ex-Gouverneurs von Florida und Ex-Präsidentschaftskandidaten Jeb Bush.

Bush senior leidet an Parkinson und sitzt im Rollstuhl. Es handelt sich dabei um eine eher seltene Form der Parkinson-Erkrankung, die nur die untere Körperhälfte betrifft.

(das/AFP)