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Brexit-Verhandlungen
EU und Großbritannien finden Einigung bei Übergangsfrist

Der britische Brexit-Minister David Davis und EU-Unterhändler Michel Barnier.
Der britische Brexit-Minister David Davis und EU-Unterhändler Michel Barnier. FOTO: rtr, FLR/ata
Weiterer Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen: Die Europäische Union und Großbritannien sind sich über eine Übergangsfrist nach dem britischen EU-Austritt im März 2019 einig. Das teilte der EU-Unterhändler Michel Barnier am Montag in Brüssel mit.

Die Übergangszeit gilt als besonders wichtig für Unternehmen und Bürger, um die Folgen des Brexits abzufedern. In der Zeit soll Großbritannien sich weiter an alle EU-Regeln halten und auch finanzielle Beiträge wie bisher nach Brüssel überweisen. Dafür behält das Land den Zugang zum EU-Binnenmarkt und bleibt Teil der Zollunion.

In diesem Zeitraum soll auch geklärt werden, wie die langfristige Partnerschaft zwischen beiden Seiten aussehen soll. Allerdings tritt die Übergangsperiode nur im Rahmen eines umfassenden Austrittsabkommens in Kraft. Man sei sich über große Teile einig, aber es sei noch Arbeit zu tun, sagte Barnier. Bis Oktober soll das Abkommen unter Dach und Fach sein.

(gaa)