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| 19:52 Uhr

US-Wahlen
Eine Wahlnacht der starken Frauen

07.11.2018, USA, New York: Alexandria Ocasio-Cortez, demokratische Kandidatin für den US-Senat in New York, spricht zu ihren Anhängern. Ocasio-Cortez besiegt den Republikaner Anthony Pappas im Rennen um den 14. Kongressbezirk von New York. Foto: Sg/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
07.11.2018, USA, New York: Alexandria Ocasio-Cortez, demokratische Kandidatin für den US-Senat in New York, spricht zu ihren Anhängern. Ocasio-Cortez besiegt den Republikaner Anthony Pappas im Rennen um den 14. Kongressbezirk von New York. Foto: Sg/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Sg
Rashida Tlaib hat Geschichte geschrieben. Die Wähler Detroits haben sie in den Kongress delegiert. Damit ist die 42-jährige Tochter palästinensischer Migranten neben Ilhan Omar, einer in Minnesota beheimateten Politikerin mit somalischen Wurzeln, die erste Frau muslimischen Glaubens, die im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten sitzen wird.


Auch Alexandria Ocasio-Cortez, das schillerndste Nachwuchstalent der Demokraten, ist dem linken Segment der Partei zuzuordnen. Die New Yorkerin, die sich als demokratische Sozialistin bezeichnet und politisch ebenfalls mit Bernie Sanders konform geht, ist mit 29 Jahren die jüngste Frau, die jemals in den Kongress gewählt wurde.

Ilhan Omar floh mit ihrer Familie im Alter von acht Jahren aus Somalia, dem Bürgerkriegsland am Horn von Afrika. Seit 1997 lebt sie in den USA. Wie die beiden Musliminnen Tlaib und Omar haben sich auch Deb Haaland und Sharice Davids mit Premieren einen Platz in den Annalen gesichert. Sie sind die ersten Nachfahren von Ureinwohnern im Repräsentantenhaus. Haalands Mutter gehört zum Indianervolk der Pueblo. Die Tochter will sich in Washington für stärkere Mitspracherechte für die Native Americans einsetzen und konsequenter die Alkoholsucht bekämpfen, eine Geißel in etlichen Indianerreservaten.

Sharice Davids gehört zur Ho-Chunk-Nation, einem Stamm in Wisconsin. Die frühere Profi-Kampfsportlerin bekennt sich offen dazu, lesbisch zu sein. Im Ostküstenstaat Massachusetts, der Heimat des Kennedy-Clans, zieht mit Ayanna Pressley zum ersten Mal eine afroamerikanische Kandidatin ins Parlament in Washington ein. In Virginia besiegte Abigail Spanberger, einst CIA-Agentin, mit dem konservativen Amtsinhaber Dave Brat eine Symbolfigur der rechten Tea-Party-Rebellion. In New Jersey ist es Mikie Sherrill, eine ehemalige Hubschrauberpilotin der Marine, die vom Zorn vieler Frauen der Mittelschichten auf Donald Trump profitiert. ⇥Fotos: dpa

ARCHIV - 26.10.2018, USA, Dearborn: Rashida Tlaib, demokratische Kandidatin für den Kongressbezirk Michigan, lächelt während einer Kundgebung in Dearborn. Erstmals in der Geschichte der USA steht eine muslimische Frau vor dem Einzug in den Kongress. Rashida Tlaib ist nach ihrem Sieg bei den Vorwahlen der Demokraten der Sitz im Repräsentantenhaus wohl kaum mehr zu nehmen. Foto: Paul Sancya/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 26.10.2018, USA, Dearborn: Rashida Tlaib, demokratische Kandidatin für den Kongressbezirk Michigan, lächelt während einer Kundgebung in Dearborn. Erstmals in der Geschichte der USA steht eine muslimische Frau vor dem Einzug in den Kongress. Rashida Tlaib ist nach ihrem Sieg bei den Vorwahlen der Demokraten der Sitz im Repräsentantenhaus wohl kaum mehr zu nehmen. Foto: Paul Sancya/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Paul Sancya
dpatopbilder - 06.11.2018, USA, Minneapolis: Die Demokratin Ilhan Omar spricht vor ihren Unterstützern, nachdem sie als erste somalisch-amerikanische Frau in das US-Repräsentatenhaus gewählt wurde. Foto: Mark Vancleave/Minneapolis Star Tribune/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
dpatopbilder - 06.11.2018, USA, Minneapolis: Die Demokratin Ilhan Omar spricht vor ihren Unterstützern, nachdem sie als erste somalisch-amerikanische Frau in das US-Repräsentatenhaus gewählt wurde. Foto: Mark Vancleave/Minneapolis Star Tribune/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Mark Vancleave
06.11.2018, USA, Clarksville: Marsha Blackburn, Kandidatin der Republikaner in Tennessee, betreibt Wahlkampf in einem Restaurant. Blackburn hat bei den Kongresswahlen den vakanten Senatssitz im US-Bundesstaat Tennessee gewonnen. Foto: Mark Humphrey/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
06.11.2018, USA, Clarksville: Marsha Blackburn, Kandidatin der Republikaner in Tennessee, betreibt Wahlkampf in einem Restaurant. Blackburn hat bei den Kongresswahlen den vakanten Senatssitz im US-Bundesstaat Tennessee gewonnen. Foto: Mark Humphrey/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Mark Humphrey