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CSU bei Familiennachzug nur für Härtefälle kompromissbereit

Berlin. Die CSU lehnt einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz weiter generell ab und zeigt sich nur für „bestimmte Härtefälle“ kompromissbereit. Auch die kommende Bundesregierung müsse den Familiennachzug weiterhin ausgesetzt lassen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der „Süddeutschen Zeitung“. Die aktuelle Aussetzung gilt nur bis Mitte März. Wenige Tage vor Beginn der Sondierungsgespräche rief SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Beteiligten zu einem grundlegend neuen Politikstil auf. „Angela Merkels Politik des Abwartens ist an ein Ende gekommen, sagte er der Zeitung „Die Welt“. dpa