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| 07:49 Uhr

Strukturwandel in der Lausitz
Schulze will Lausitz in moderne Energieregion umwandeln

 Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will mit ihrem Ministerium einen Beitrag zum Strukturwandel in der Lausitz leisten,
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will mit ihrem Ministerium einen Beitrag zum Strukturwandel in der Lausitz leisten, FOTO: dpa / Kay Nietfeld
Berlin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will, dass die Lausitz eine Energieregion bleibt, aber mit ganz neuen Vorzeichen. Dafür will sie mit ihrem Ministerium im Revier auch selbst „investieren“. Von Igor Steinle

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Pläne der Regierung für die Kohleregionen begrüßt. „Wir steigen nicht nur aus der Kohle aus, wir steigen auch in eine moderne nachhaltige Energiewirtschaft ein“, sagte die SPD-Politikerin der RUNDSCHAU. Die zahlreichen Projekte würden beweisen, dass die Bundesregierung den notwendigen Strukturwandel genauso ernst nehme wie den Kohleausstieg selbst.

Hintergrund sind die Eckpunkte eines „Strukturstärkungs-Gesetzes“ für vom Kohleausstieg betroffene Regionen, das das Bundeskabinett heute beschließt. 40 Milliarden Euro sollen in den kommenden 20 Jahren in die Reviere fließen. „Wir werden die Regionen, in denen Kohle über lange Zeit ein wichtiger wirtschaftlicher und identitätsstiftender Faktor war, in moderne Energieregionen ausbauen“, sagte Schulze. Dazu gehören auch nachhaltige Industrie- und Forschungsstandorte.

Das Bundesumweltministerium möchte unter anderem ein Kompetenzzentrum für „Klimaschutz in energieintensiven Industrien“ in Cottbus errichten. Produktion ohne fossile Energie soll dort erforscht werden. „So kann auch die Lausitz einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Entwicklung des Industriestandorts Deutschland leisten und selbst davon profitieren“, sagte Schulze.