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Bisher 1,5 Millionen Euro für Opfer des Berliner Anschlags

Berlin. Die Opfer des Terroranschlags in Berlin und Hinterbliebene haben bisher mehr als 1,5 Millionen Euro an Unterstützung erhalten. Das sagte der Opferbeauftragte Kurt Beck der "Berliner Zeitung". dpa/pb

Das Geld kam sowohl vom Bund - über das Opferentschädigungsgesetz für Gewaltopfer und einen Härtefallfonds des Bundesamtes für Justiz - sowie von der Verkehrsopferhilfe der Versicherungen. Unterstützung habe es auch auf anderen Ebenen gegeben, sagte Beck. Demnach besorgten er und seine Mitarbeiter schwer verletzten Menschen behindertengerechte Wohnungen, einer jungen Frau werden von einem Unternehmer die Studienkosten bezahlt. Dem polnischen Spediteur, mit dessen Lastwagen der Anschlag verübt wurde, erließen Firmen Schadenersatzforderungen.

Anfang September sollen Vorschläge für ein Mahnmal an der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz vorgestellt werden.

Bei dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz hatte der islamistische Terrorist Anis Amri am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen getötet und etwa 70 verletzt. Amri wurde wenige Tage später von der italienischen Polizei erschossen.