Luxemburg
Asylzahlen in der EU so hoch wie vor der Flüchtlingskrise

Exklusiv | Luxemburg. Rund 650.000 Menschen haben 2017 erstmals Asyl in der EU beantragt - etwa halb so viele wie ein Jahr zuvor und etwa so viele wie vor der Flüchtlingswelle von 2015. Rund 31 Prozent von ihnen stellten ihre Anträge in Deutschland. Die Zahlen veröffentlichte das Europäische Statistikamt Eurostat. Die meisten Asylbewerber, nämlich 102.400, kamen aus Syrien, weitere 47.500 aus dem Irak und 43.600 aus Afghanistan. Allein aus diesen drei Krisenstaaten flohen 30 Prozent der Schutzsuchenden. Deutschland war mit 198.300 Bewerbern das wichtigste Aufnahmeland, verzeichnete aber einen Rückgang um 73 Prozent. Dahinter folgten Italien mit 126.600 und Frankreich 91.100. Gemessen an der Bevölkerungszahl nahm Griechenland die meisten Schutzsuchenden auf: 5295 je eine Million Einwohner.

Rund 650.000 Menschen haben 2017 erstmals Asyl in der EU beantragt - etwa halb so viele wie ein Jahr zuvor und etwa so viele wie vor der Flüchtlingswelle 2015. Rund 31 Prozent von ihnen stellten ihre Anträge in Deutschland. Die Zahlen veröffentlichte das Europäische Statistikamt Eurostat. Die meisten Asylbewerber, nämlich 102.400, kamen aus Syrien, weitere 47.500 aus dem Irak und 43.600 aus Afghanistan. Allein aus diesen drei Krisenstaaten flohen 30 Prozent der Schutzsuchenden. Deutschland war mit 198.300 Bewerbern das wichtigste Aufnahmeland, verzeichnete aber ein Minus von 73 Prozent. Dahinter folgten Italien mit 126.600 und Frankreich (91.100). Gemessen an der Bevölkerungszahl nahm Griechenland die meisten Schutzsuchenden auf: 5295 je eine Million Einwohner.

(RP)