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| 17:37 Uhr

Wirtschaftsminister in den USA
Altmaier sieht Hoffnung im Strafzoll-Streit

Peter Altmaier bei einem Pressetermin in Washington.
Peter Altmaier bei einem Pressetermin in Washington. FOTO: afp, nk
Weltweit fürchten Konzerne einen von den USA angezettelten Handelskrieg. Am Montag hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Kampf gegen die Abwendung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminium zuversichtlich gezeigt, eine Lösung zu erreichen.

"Ich bin heute Mittag um einige Prozent optimistischer als ich heute Morgen vor Beginn der Gespräche war", sagte Altmaier am Montagnachmittag in Washington. Altmaier wollte am Dienstag den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer treffen.

Beide Seiten seien überzeugt, dass die Gespräche in dieser Woche fortgesetzt und intensiviert werden müssten, sagte Altmaier nach einer Zusammenkunft mit seinem US-Amtskollegen Wilbur Ross.

"Wir haben beide den Eindruck gewonnen, Secretary Ross und ich, dass es in dieser Woche entscheidende Gespräche geben wird und dass es möglich ist, zu einer Lösung zu kommen, die ein Abgleiten in einen schweren Handelskonflikt noch verhindern kann", sagte der CDU-Politiker. Dies gaben beide auch in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Altmaiers Besuch in Washington ist Teil einer konzertierten Aktion der Europäer, die kurz vor dem Inkrafttreten der Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahleinfuhren und zehn Prozent auf Aluminiumimporte noch Ausnahmen für die EU-Länder erwirken wollen. Am Dienstag soll EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström mit Ross zusammenkommen. Er stehe mit der Kommissarin in engem Austausch, sagte Altmaier. Er sehe gute Chancen, dass am Ende der Woche ein positives Signal möglich sei. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Aluminium und Stahl sollen am Freitag in Kraft treten.

(felt)