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| 07:41 Uhr

Handelsstreit mit den USA
Altmaier erwartet "Nervenkrimi bis zur letzten Sekunde"

Der neue Wirtschaftsminister Peter Altmaier (Archivbild).
Der neue Wirtschaftsminister Peter Altmaier (Archivbild). FOTO: dpa, bvj fpt
Exklusiv | Berlin. Peter Altmaier sieht Chancen, das Inkrafttreten von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe am Freitag noch vorerst abzuwenden. Doch der neue Wirtschaftsminister erwartet schwierige Verhandlungen bis zum Schluss: "Das wird ein Nervenkrimi bis zur letzten Sekunde."

Für eine Lösung, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin", müssten sich die USA und Europa zusammen für einen freien Welthandel einsetzen. "Wichtig ist, dass wir gemeinsam gegen unfaire Praktiken vorgehen, die es in anderen Ländern gibt", sagte Altmaier.

FOTO: dpa, AH wal fgj

Am Mittwochabend hatte es erste Signale für mögliche Ausnahmen von den US-Zöllen von 25 Prozent auf Stahleinfuhren und zehn Prozent auf Aluminiumimporte gegeben. Die EU-Länder könnten wie Argentinien und Australien so lange ausgenommen werden, bis die Handelsgespräche im nächsten Monat beendet sind, hatte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer gesagt.

Auch EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hatte nach einem Gespräch mit US-Handelsminister Wilbur Ross angekündigt, dass es zum Thema nun Gespräche auf Spitzenebene geben solle.

(gaa)