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| 13:09 Uhr

Wenn Sonntag Bundestagswahl gewesen wäre ...
AfD überholt SPD und wird zweitstärkste Partei

Wenn am Sonntag Bundestagswahl gewesen wäre, dann wäre die AfD daraus laut aktuellen Wahlumfragen vermutlich als zweitstärkste Partei daraus hervor gegangen.
Wenn am Sonntag Bundestagswahl gewesen wäre, dann wäre die AfD daraus laut aktuellen Wahlumfragen vermutlich als zweitstärkste Partei daraus hervor gegangen. FOTO: dpa / Silas Stein
Berlin. Die AfD ist laut der aktuellen Sonntagsfragen von Emnid, INSA und Infratest Dimap bundesweit die zweitstärkste Partei. Bei Forsa liegen die Grünen vor der SPD und wären damit zweitstärkste Kraft.

Die große Koalition büßt zugunsten der kleinen Parteien immer weiter an Zustimmung ein. In der wöchentlichen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid legt die AfD um einen Zähler auf 17 Prozent zu, die SPD gibt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ab und landet bei 16 Prozent. Auch CDU und CSU verlieren einen Zähler und kommen nur noch auf 27 Prozent. Das ist der bisher tiefste Wert für die Union im Sonntagstrend. Die Grünen erreichen 15 Prozent, die Linken elf und die FDP zehn Prozent.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl gewesen, hätten die Regierungsparteien SPD, CDU und CSU laut Emnid zusammen nur noch 43 Prozent der Stimmen bekommen. Damit hat die große Koalition derzeit bei allen großen Forschungsinstituten - mit Ausnahme von Allensbach - die Mehrheit bei der Sonntagsfrage verloren. Die Regierungsparteien kommen durchgängig auf 43 bis 45 Prozent der Stimmen (Allensbach: 51 Prozent). Bei der Bundestagswahl 2017 erhielten sie zusammen noch 53,4 Prozent.

Bei den anderen Parteien ist die Bandbreite ebenfalls groß: Die AfD, in mehreren Umfragen zweitstärkste Partei, kommt auf 15 bis 18 Prozent. Die Grünen erreichen Stimmenanteile von 12,5 bis 17 Prozent. Die Linke liegt bei durchschnittlich zehn Prozent, die FDP bei neun Prozent. Aus statistischen Gründen haben solche Umfragen je nach Stimmenanteil eine Unsicherheit von zwei bis drei Prozent nach oben und nach unten.

Alle Ergebnisse der verschiedenen Meinungsforschungsinstitute im Überblick auf statista.com

(dpa/lsc/red)