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313 000 Rohingya nach Bangladesch geflüchtet

Cox's Bazar/Genf. Der Flüchtlingsstrom der Rohingya aus Myanmar reißt nicht ab. Seit Ende August seien etwa 313 000 Angehörige der in ihrem Heimatland verfolgten muslimischen Minderheit in das Nachbarland Bangladesch geflüchtet, berichtete die Organisation für Migration (IOM) am Montag in Genf. dpa/pb

In den vergangenen Tagen seien täglich 20 000 neue Flüchtlinge gekommen.

Das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, erreichten Berichte, wonach die Sicherheitskräfte in Myanmar die Grenzregion vermint haben, um Rückkehrer abzuschrecken.

IOM braucht nach eigenen Angaben in den kommenden drei Monaten 26 Millionen Dollar für die Versorgung der Menschen. Insgesamt haben die internationalen Organisationen um 77 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) Spenden gebeten, um den Rohingya und Bangladesch zu helfen.

Die meisten Flüchtlinge hätten einen tagelangen Fußmarsch hinter sich, berichtete die Regierung in Bangladesch. Sie waren erschöpft und hungrig.