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| 18:09 Uhr

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Reiseveranstalter: In Polens Nordwesten kein Algenalarm

Kolobrzeg/Kolberg. Nachrichten über Blaualgen an der polnischen Ostseeküste verunsichern auch deutsche Reisende, die dort einen Urlaub planen. pm/AFP/uf

 Wegen eines giftigen Algenteppichs hatten Polens Gesundheitsbehörden in der vergangenen Woche mehrere Strände an der Ostsee geschlossen. An acht Badestellen sei das Schwimmen wegen gefährlicher Cyanobakterien – besser als Blaualgen bekannt – verboten, sagte der Gesundheitsinspektor Tomasz Augustyniak.

Für die bekannten Seebäder in Westpommern allerdings gibt der auf die Region spezialisierte Reiseveranstalter Travel-Netto Entwarnung: „Hier gibt es keine Algenpest und Baden ist nach wie vor erlaubt“, so Carsten Wolf, der Geschäftsführer des in Kolobrzeg (Kolberg) beheimateten Veranstalters. Nach Angaben von Travel-Netto betrifft die Blaualgenpest nur den Raum Gdansk (Danzig) und die Halbinsel Hel im Nordosten Polens. Wie der Reiseveranstalter erklärt, heizt sich das Wasser in der Danziger Bucht besonders stark auf. Der geringe Austausch mit Frischwasser begünstige dort zusätzlich die Algenblüte. Weiter westlich ist das Wasser hingegen deutlich kühler und die Strände liegen zur offenen Ostsee.

Für den Küstenabschnitt zwischen Swinoujscie (Swinemünde) und Leba (Leba) gilt der Algenalarm laut Carsten Wolf nicht. Wer einen Urlaub in den bekannten Seebädern wie Kolberg, Mielno (Großmöllen) oder Ustka (Stolpmünde) plane, müsse derzeit keine Bedenken haben.

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