Er sei für Verhandlungen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, sagte Abbas, der als aussichtsreichster Kandidat gilt. Unterdessen gingen israelische Behörden gegen Aufrufe zur Befehlsverweigerung von Soldaten und Polizisten bei Einsätzen zur Räumung des Gazastreifens vor.
Nachdem Generalstaatsanwalt Menachem Masus Ermittlungen gegen radikale Siedlerführer eingeleitet hatte, drohte der israelische Armeechef Mosche Jaalon Offizieren wegen Aufrufen zur Befehlsverweigerung mit Entlassung. Jaalon ließ mehr als 30 Reserveoffiziere, die eine Petition gegen einen Einsatz zur Räumung jüdischer Siedlungen unterschrieben hatten, zu Gesprächen einbestellen. "Jeder Offizier, der die in dem Brief geäußerten Ansichten weiter vertritt, wird aus seiner Dienstpflicht entlassen und aus der israelischen Armee entfernt", drohte die Militärführung.
Im Gazastreifen töteten israelische Soldaten einen palästinensischen Angreifer, der über einen Sperrzaun in den Siedlungsblock Gusch Katif eingedrungen sei. (dpa/uf)