Prominente Unterstützung kommt seit Langem auch von Brandenburgs Ministerpräsident und Dauerspender Matthias Platzeck. Der SPD-Politiker will mit gutem Beispiel vorangehen und hofft auf möglichst viele Nachahmer.

Platzeck hat am gestrigen Dienstag bereits zum 50. Mal Blut gespendet. Bei der Gelegenheit ermunterte er die Bürger im Potsdamer Institut für Transfusionsmedizin, ebenfalls die Initiative zu ergreifen. Dies könne Leben retten. Derzeit liege die Menge in dem Institut um fünf Prozent unter dem Durchschnitt, sagte der Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, Wolfgang Rüstig.

In der Region Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein werden nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes täglich allein rund 2250 Blutspenden benötigt. Bundesweit spenden laut Statistik etwa 15 000 Menschen pro Tag insgesamt 7500 Liter Blut beim DRK für die Versorgung ihrer jeweiligen Heimatregion.