Dort präsentierten die Forster Rosenkönigin Nicole II. und Bürgermeister Jürgen Goldschmidt (FDP) der versammelten Landespresse die Pläne für das Großereignis, zu dem vom 14. Juni bis 29. September kommenden Jahres mindestens 125 000 Besucher in der Neißestadt erwartet werden. Platzeck hat zudem die Schirmherrschaft über das Ereignis übernommen. Das "erfüllt die Forster mit Stolz", sagte Bürgermeister Goldschmidt. "Es ist Botschaft und Anerkennung zugleich für das großartige Engagement der vielen, vor allem regionalen Unternehmen, Institutionen und Ehrenamtlichen, die sich mit viel Herzblut um die Rosenschau, die Weiterentwicklung der Parkanlage und die überregionale Ausstrahlung der Stadt Forst bemühen."

Rosenkönigin Nicole II. kündigte an, 2013 eine "Graf-Brühl-Rose" in Erinnerung an den großen Widersacher Friedrichs des Großen taufen zu wollen. "Im Rosengarten gibt es schon heute überall, wo man hinsieht, herrlichen Rosenduft", so die Rosenkönigin. "Ich hoffe, dass im kommenden Jahr viele Menschen kommen und mal hineinschnuppern."

Das Land Brandenburg hat im Vorfeld der Rosenschau rund 3,7 Millionen Euro in Deutschlands ältesten und zugleich größten Rosengarten investiert. Ferner wurde die Weiterentwicklung der Parkanlage mit rund 85 000 Euro aus Lottomitteln des Landes gefördert.