"Ziel des Einsatzes war, der Kanzlerin und Verteidigungsminister (Thomas) de Maizière ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie es ist, plötzlich selbst von einer Drohne beobachtet zu werden", teilte der Vize-Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland, Markus Barenhoff, in Berlin mit.

Die CDU in Sachsen zeigte sich von der Aktion empört. Rechtliche Schritte würden aber nicht eingeleitet. Der Generalsekretär der sächsischen CDU, Michael Kretschmer, bezeichnete die Piratenpartei als Klamauktruppe. "Die Piraten liefern ständig den Beweis dafür, dass sie nicht an ernsthafter Politik interessiert, sondern eine Klamauktruppe sind", erklärte er am Montag. Regierungssprecher Steffen Seibert wollte den Vorfall nicht bewerten. "Das war ein Vorkommnis bei einer Wahlkampfveranstaltung. Insofern betrifft das nicht Regierungshandeln", sagte er in Berlin. "Dass so etwas aufgeklärt werden muss, versteht sich von selbst."