Er widersprach damit Berichten, wonach die Piloten unter der Aschewolke hindurch fliegen. Die Piloten würden zum Beispiel auf eigene Verantwortung starten und nach etwa zehn Minuten eine Höhe von rund 6000 Metern erreichen, sagte Raab. Dabei würden sie auch durch diejenigen Luftschichten fliegen, die der Flugsicherung als "kontaminiert" gemeldet seien. Da die Aschewolken unterhalb von etwa 6000 Metern lägen, beginne darüber der ganz normale Flug, der auch im deutschen Luftraum wieder von den Lotsen gesteuert werde. Auch beim Landeanflug würden die Maschinen etwa zehn Minuten brauchen, um von 6000 Metern Höhe im Sichtflug bis zum Boden zu gelangen.Der Unterschied zu der sonst üblichen Steuerung der Flüge durch Lotsen liege in der Verantwortung im unteren Luftraum. "Diese Verantwortung können wir nicht übernehmen", bekräftigte Raab. dpa/uf