Laut Gewerkschaft Verdi, die zu dem Ausstand aufgerufen hatte, gingen mehrere Hundert Krankenschwestern und -pfleger auf die Straße. Ihr Ziel ist im Kern mehr Pflegepersonal - und damit eine geringere Arbeitsbelastung. Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) appellierte an die Bundespolitik, die Stärkung der Pflege "endlich" zur Priorität zu erklären.

Verdi warf der Klinikleitung vor, dass keine Notdienstvereinbarung abgeschlossen worden sei, wie sonst im Fall solcher Ausstände üblich. Die Versorgung von Notfällen gilt jedoch als gesichert. "Durch den Streik wird kein Patient zu Schaden kommen", betonte Verdi-Sprecher Frank Splanemann.