Die 41-Jährige musste sich zwei Gegenkandidaten stellen, die ihr vorwarfen, mit ihrer Haltung gegen den Höcke-Flügel die Partei zu spalten. Auf Platz zwei wählten die Delegierten mit 77 Prozent den umstrittenen Dresdner Richter Jens Maier, der als Vertreter des Lagers um den Thüringer AfD-Rechtsaußen und Petry-Kontrahenten Björn Höcke gilt. Zuvor hatten die Delegierten den Vorstand aufgefordert, einen Beschluss für ein Parteiausschlussverfahren gegen Maier zurückzunehmen. Dieser war nach einer Rede im Januar bei einer Dresdner Veranstaltung, bei der auch Höcke auftrat, gefasst worden.