"Das ist auch wesentlich mehr als im Vollzugsdienst der Polizei", sagte Sprecher Jörg Herold. So schleppe im Schnitt jeder Bedienstete derzeit gut 40 Überstunden mit, obwohl die Mehrarbeit regelmäßig in erheblichem Umfang durch entsprechende Vergütungen abgegolten werden konnte. "Es gibt zu wenig Personal", benannte Herold einen Grund der Entwicklung.

Dazu kommen anhaltend hohe Krankenstände von durchschnittlich 36 Kalendertagen pro Kopf und der Anstieg nicht planbarer Abgänge. Dabei handelt es sich vor allem um vorzeitige Versetzungen in den Ruhestand - aus gesundheitlichen Gründen. "Die Bediensteten gehen genauso wie bei der Polizei mit 62 und nicht mit 67 in Pension", erklärte Herold.