Er stellte zusammen mit der designierten Spitzenkandidatin Dagmar Enkelmann den Entwurf des Landtagswahl-Programms vor. Enkelmann erklärte, ihre Partei fordere unter anderem die Angleichung der Löhne und Gehälter sowie der Renten an das Westniveau ein.
Der Landeschef betonte, der Haushalt des hoch verschuldeten Landes müsse in der kommenden Legislaturperiode konsolidiert werden. "Wenn wir politischen Gestaltungsspielraum behalten wollen, braucht dieses Land eine Konsolidierungsphase", erklärte er. Im Programmentwurf heißt es dazu, Brandenburg sei unter der SPD-CDU-"Koalition des Versagens und der Verschwendung" von einem der wachstumsstärksten zum wachstumsschwächsten Land geworden. Noch nie habe die öffentliche Hand in Brandenburg einen geringeren Anteil des Haushalts in Investitionen gesteckt. "Zugleich erleben wir eine Verschwendung, die einem die Haare zu Berge stehen lässt", steht in dem vom Landesvorstand beschlossenen Papier.
Angesichts der Millionen, die für gescheiterte Projekte wie die Chipfabrik und CargoLifter ausgegeben wurden, könne Christoffers verstehen, wenn in westdeutschen Ländern inzwischen der Einsatz von Steuergeldern im Osten mit Misstrauen beobachtet werde. Mit Blick auf die Streitigkeiten zwischen SPD und CDU betonte er, die Lage der großen Koalition sei außerordentlich instabil.
PDS-Landeswahlkampfchef Heinz Vietze sagte, seine Partei wolle bei der Landtagswahl bis zu sechs Direktmandate holen. Sie wolle mindestens wieder ein Viertel der 88 Landtagssitze besetzen. (dpa/ta)