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| 01:00 Uhr

PDS hofft auf bis zu fünf Direktmandate bei Bundestagwahl

Berlin.. Die PDS will sich den Wiedereinzug in den Bundestag bei den vorgezogenen Neuwahlen im Herbst mit prominenten Kandidaten für Direktmandate sichern. Die Sozialisten machen sich dafür die Grundmandatsklausel zu Nutze.

Sie besagt, dass eine Partei bei einem Scheitern an der Fünf-Prozent-Klausel trotzdem ins Parlament einziehen kann, wenn sie mindestens drei Direktmandate erzielt. In diesem Fall erhält die Partei ungeachtet der Fünf-Prozent-Klausel so viel Sitze, wie Zweitstimmen auf sie entfallen sind - möglicherweise also durchaus mehr als die drei direkt gewählten Abgeordneten.
Gregor Gysi will den Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick gewinnen. Dieser Ostberliner Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 2002 noch an die SPD gegangen. Die zwei derzeit im Bundestag vertretenen PDS-Abgeordneten Petra Pau und Gesine Lötzsch sollen ihre beiden 2002 eroberten Wahlkreise Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg-Hohenschönhausen im Osten der Hauptstadt verteidigen.
In Brandenburg will der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky in dem Wahlkreis Frankfurt (Oder)/Oder-Spree antreten. Die PDS-Fraktionschefin im Potsdamer Landtag, Dagmar Enkelmann , bewirbt sich in Märkisch Oderland-Barnim II. Bei der Bundestagswahl 2002 mussten sich die damaligen PDS-Kandidaten dort noch den SPD-Bewerbern geschlagen geben. (AFP/uf)