Auf der zweitägigen Veranstaltung wollte die AfD die letzten noch fehlenden Plätze ihrer Landesliste wählen: Ein erster Parteitag Anfang Januar war wegen eines chaotischen Wahlverfahrens nach zweieinhalb Tagen geendet, ohne dass die Partei eine vollständige Landesliste wählen konnte.

Kalbitz ermahnte seine Partei zudem zum Zusammenhalt: „Der ein oder andere Vogelschiss wird uns verziehen“, sagte Kalbitz. „Was uns nicht verziehen wird, ist Uneinigkeit und Spalterei.“ Die AfD sei nicht dazu da, den Medien zu gefallen. Den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) schmähte Kalbitz vor den etwa 100 Teilnehmern als „Karl-Eduard von Schnitzler für Arme“, die Brandenburger Zeitungen bezeichnete er als „etablierte Schmutzblätter“.