Mai kann wieder ein Zeichen für gerechte Arbeit, gute Löhne und soziale Sicherheit in Sachsen setzen", erklärte der Parteichef der Linken, Rico Gebhardt, am Sonntag in Dresden und rief zu einer breiten Teilnahme an den vielen Veranstaltungen auf.

SPD-Parteivorsitzender Martin Dulig verwies auf die Ungerechtigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt alltäglich sind. "Noch immer erhalten Frauen nicht den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen, noch immer werden etliche junge Menschen in befristete Arbeitsverhältnisse gesteckt, mit denen sie schlecht planen können, noch immer gibt es keinen gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn, Tarifbindungen und -verträge sind Mangelware."

Die Grünen verlangten ein "Bildungsfreistellungsgesetz" für Sachsen. Es soll jedem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit für Weiterbildung gewährleisten. "Lebenslanges Lernen ist auch in Sachsen in aller Munde. Es darf aber nicht nur eine Floskel bleiben", sagte Landeschefin Claudia Maicher.