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Parkverbund Lausitz will wachsen

Brühl-Pückler-Schau in Branitz
Brühl-Pückler-Schau in Branitz FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Der Parkverbund Lausitz, 2010 gegründet, soll wachsen. Das kündigten die beteiligten Parks von Branitz, Forst, Bad Muskau und Brody am Montag an. bob

Brühl und Pückler Hand in Hand - so sah vor und sechs Jahren die Idee zum Parkverbund Lausitz aus. Die Pückler‘schen Parkanlagen in Bad Muskau und Branitz sowie der Brühl‘schen Schlosspark in Brody/Pförten und der Ostdeutsche Rosengarten in Forst schlossen sich unter einer Dachmarke zusammen, um gemeinsam besser füreinander werben zu können. Das ist gelungen. "Der Europäische Parkverbund Lausitz hat sich in den letzten Jahren mit gemeinsamen Projekten für die regionale Entwicklung und die Bewahrung des gemeinsamen historischen Erbes verdient gemacht", lautet das Fazit der Teilnehmer. Entstanden sind unter anderem großen Ausstellungsprojekte. etwa zur Geschichte einer Feindschaft zwischen Friedrich dem Großen und Graf Brühl, sowie zahlreiche Publikationen.

Nun wollen die Planer mehr. Eine Analyse habe das Potenzial aufgezeigt. "Alle Partner sind zur
Übereinkunft gekommen, dass der Europäische Parkverbund Lausitz sich zur weiteren
Stärkung schrittweise erweitern soll", heißt es in einer Ankündigung. Dazu sollen potenzielle Parkanlagen benannt werden, die "besonders den historischen sächsischen, brandenburgischen und niederschlesischen Zusammenhang würdigen und damit die gemeinsame europäische
Geschichte im heutigen deutsch-polnischen Grenzraum erlebbarer machen". Details sollen am Dienstag im Neuen Schloss in Bad Muskau präsentiert werden.