"Besonders in Syrien sollte das Blutvergießen enden und unverzüglich der Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung eingeschlagen werden", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag in Rom. Die vielen syrischen Flüchtlinge benötigten humanitäre Hilfe, Aufnahme und Solidarität, um ihre schmerzlichen Leiden zu mindern. Unterdessen fielen einer neuen Militär offensive des Assad-Regimes am Montag erneut 20 Syrer zum Opfer. Auch an der Grenze zur Türkei eskalierte die Gewalt.

Nach der Ostermesse wandte sich Benedikt vor Zehntausenden Gläubigen und Touristen auf dem Petersplatz auch anderen brennenden Problemen zu: Konkret sprach er das nach einem Militärputsch instabile Mali an sowie Nigeria.

Zum Abschluss der Osterfeierlichkeiten spendete Benedikt am Sonntag traditionsgemäß von der Mittelloggia des Petersdoms aus den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" und verlas Ostergrüße in 65 Sprachen.