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| 02:40 Uhr

Zwei Todesfälle nach Raketenstart von Baikonur

Astana. (dpa/kr) Der Start eines Sojus-Raumfrachters vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS am 14. Juni hat zwei Todesfälle nach sich gezogen.

Ein Techniker erlag den Verletzungen, die er bei einem Steppenbrand erlitten hatte, teilte das kasachische Ministerium für Rüstungs- und Raumfahrtindustrie am Samstag in Astana mit. Bei dem Brand war auch ein Fahrer des Trupps getötet worden, der nach den Trümmern suchte. Nach 117 Sekunden Flug hatte sich die ausgebrannte erste Raketenstufe plangemäß von der Trägerrakete gelöst und war ins Zielgebiet im Nordosten von Kasachstan gestürzt. In der trockenen Steppe lösten die glühenden Trümmer einen Brand auf 100 Quadratkilometern Fläche aus. Der Suchtrupp geriet in dieses Feuer, aus dem der Fahrer nur tot, der Techniker verletzt geborgen werden konnte.