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Zen-Priester gesteht Missbrauch von Jungen

Augsburg. Ein Zen-Priester aus dem Landkreis Augsburg hat den jahrelangen Missbrauch von sieben Jungen vor Gericht in vollem Umfang zugegeben. Der Verteidiger des 62-Jährigen gab am Freitag zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht Augsburg eine entsprechende Erklärung ab, die der Angeklagte anschließend bestätigte. dpa/pb

Der buddhistische Priester gab damit alle in der Anklage aufgelisteten Fälle aus einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren zu.

Dem Mann werden mehr als 20 Fälle vorgeworfen, einige werden von der Staatsanwaltschaft als schwerer Missbrauch eingestuft. Dem Geistlichen drohen damit bis zu 15 Jahre Gefängnis, er sitzt bereits seit Juli 2016 in Untersuchungshaft.

Der Mann hatte unter anderem die beiden Söhne einer Frau missbraucht, die sich nach dem Tode ihres Mannes wegen Trauerbegleitung an ihn gewandt hatte.