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| 08:02 Uhr

Daten der WHO
Sieben Millionen Menschen sterben pro Jahr wegen dreckiger Luft

Ein Ballonverkäufer ist bei starkem Smog in der nordindischen Millionenstadt Meerut unterwegs.
Ein Ballonverkäufer ist bei starkem Smog in der nordindischen Millionenstadt Meerut unterwegs. FOTO: dpa, dpm abl
Genf. Neun von zehn Menschen sind weltweit verschmutzter Luft ausgesetzt. Sieben Millionen Todesfälle gibt es pro Jahr wegen Luftverschmutzung. Besonders betroffen sind Menschen in ärmeren Ländern.

Neun von zehn Menschen sind weltweit verschmutzter Luft ausgesetzt. Sieben Millionen Todesfälle gibt es pro Jahr wegen Luftverschmutzung. Besonders betroffen sind Menschen in ärmeren Ländern.

Mehr als 90 Prozent der Menschen weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschmutzter Luft ausgesetzt. Das geht aus neuen Daten hervor, welche die WHO am Mittwoch veröffentlichte. Betroffen sind demnach aber deutlich mehr Menschen in ärmeren Ländern. Rund sieben Millionen Todesfälle pro Jahr sind den Angaben zufolge überdies auf verschmutzte Luft zurückzuführen.

"Die Luftverschmutzung bedroht uns alle", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Hauptlast trügen aber Menschen in den ärmsten Weltregionen. Mehr als 90 Prozent der Todesfälle im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung werden demnach in einkommensschwächeren Ländern registriert. Betroffen seien überwiegend Länder in Asien und Afrika. Untersucht wurden gesundheitsgefährdende Schadstoffwerte in der Umwelt sowie im Haushalt.

(eler)