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| 13:24 Uhr

Wettervorhersage
Erst sommerliche Temperaturen, dann Gewitter

Strahlende Sonne über dem Aasee in Ibbenbüren.
Strahlende Sonne über dem Aasee in Ibbenbüren. FOTO: dpa, frg sab
Offenbach. Sonne satt, Temperaturen über 30 Grad und laue Nächte: Noch bis zum Sonntag können sich die Menschen in Deutschland über Sommerfeeling im April freuen. Doch dann trüben Gewitter und Schauer die Aussichten.

Sonne satt, Temperaturen über 30 Grad und laue Nächte: Noch bis zum Sonntag können sich die Menschen in Deutschland über Sommerfeeling im April freuen. Doch dann trüben Gewitter und Schauer die Aussichten.

Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. Das mächtige Hoch "Norbert" mit Zentrum über Deutschland dehne sich von der Iberischen Halbinsel über das südliche Skandinavien bis Griechenland aus. "Besonders in Deutschland, in direkter Nähe zum Machtzentrum, lassen stärkere absinkende Luftmassen derzeit kaum Wolken zu, sodass die Sonne nahezu ungehindert scheinen kann", erklärte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.

Zusätzlich zur Erwärmung durch Sonne fließe warme Luft aus subtropischen Gegenden nach Deutschland ein. Das lässt nach DWD-Angaben die Temperaturen am Freitag örtlich auch über die 30-Grad-Marke steigen. "Beachtliche Werte für April, aber noch ein Stück vom Aprilrekord von 32,9 Grad in Kitzingen oder Bad Mergentheim entfernt", so der Wetterforscher. Dieser wurde im Jahr 2012 aufgestellt.

Auch nachts bleibt es lau: Die Temperaturen könnten nur auf Werte zwischen 15 und 20 Grad sinken. Bis einschließlich Samstag strahlt die Sonne warm über fast die gesamte Bundesrepublik.

Am Sonntag macht sich "Norbert" dann aber auf den Weg nach Osten und Gewitter und Schauer erobern den Himmel. "Somit geht die erste sommerliche Witterungsphase des Jahres krachend zu Ende." Mit dem Schlechtwetter drehe der Wind auf West bis Nordwest und bringe kühlere Luft. Die Temperaturen sinken deutlich. "Bei Höchstwerten meist zwischen 14 und 21 Grad liegen die Maxima aber weiter über dem Aprildurchschnitt", so Kirchhübel.

(das/dpa)