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| 02:40 Uhr

Verstimmung bei RTL: Geheimnis um Gunter-Gabriel-Auszug verraten

FOTO: dpa
Coolangatta/Berlin. Alle Fans wissen über Gunter Gabriels Abgang aus dem RTL-Dschungelcamp Bescheid. Nur der Sender will den Vorgang zunächst noch nicht bestätigen – wohl aus Sorge um die Spannung bei der abendlichen Ausstrahlung. dpa/pb

Der Privatsender RTL wollte bis zum Dienstagabend ein Geheimnis um den Auszug von Countrysänger Gunter Gabriel aus der Dschungelshow machen. Doch daraus wurde nichts. Lange vor der Ausstrahlung der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sickerte durch, dass Gabriel das Camp nach nur gut drei Tagen verlassen habe - angesichts der rund 300 Menschen, die die Produktion im Nordosten Australiens betreuen, ist so ein Informations-Leck auch kein Wunder.

Die "Rheinische Post Online" ("RP Online") berichtete als erstes Medium, dass der 73-jährige Gabriel um 6.45 Uhr deutscher Zeit mit dem Code-Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" seinen Dschungelabgang herbeigefleht haben soll. Die Nachricht verbreitete sich schnell in Medien und sozialen Netzwerken. Nach "RP Online"-Informationen sind für Gabriels Entscheidung die hohen Temperaturen verantwortlich. Außerdem habe dem gesundheitlich angeschlagenen Sänger das Chaos der Zusammenlegung der beiden Camps zu schaffen gemacht. Ein Nachrücker werde nicht folgen. An eine vorzeitige Abreise Gabriels sei aber nicht gedacht. Er soll bis zum Ende der Show in Australien bleiben.

Der Sender blieb trotz der vielen Berichte bei der Geheimnistuerei. Auf der RTL-Homepage hieß es unter anderem: "Ein Promi hat den magischen Satz ,Ich bin ein Star - Holt mich hier raus' gesagt. An Tag fünf steigt der erste Star aus. Doch wer ist es? Anwärter gibt es gleich mehrere." Der Sender brachte TV-Anwältin Helena Fürst (41) ins Spiel, auch Schauspieler Rolf Zacher (74).

RTL wollte - so schien es - den Spannungsaufbau seiner abendlichen Sendung und der in diesem Zusammenhang aus wirtschaftlichen Gründen wichtigen Einschaltquote nicht gefährden. Aus RTL-Kreisen war am Dienstag zu hören, dass der "Ärger" groß gewesen sei. Die Chance, den Verräter auszumachen, wurde jedoch als gering bewertet. Denn: In Zeiten moderner Vernetzung ist die Wahrscheinlichkeit, eine halbwegs interessante Information über einen halben Tag zu retten, klein.