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Vermisste schwedische Journalistin ist wohl tot

Stockholm. Die seit einer Woche vermisste Journalistin aus Schweden ist nach Einschätzung der dänischen Polizei tot. Es sei zwar noch keine Leiche gefunden worden, aber man nehme an, dass man nach einer Leiche suche, sagte der leitende Kriminalbeamte der Kopenhagener Polizei, Jens Møller Jensen, in einer Videoaufzeichnung am Donnerstag. dpa/pb

Die 30-jährige Kim Wall war zuletzt am vergangenen Donnerstag an Bord des privaten U-Boots "UC3 Nautilus" gemeinsam mit dessen dänischem Eigentümer Peter Madsen gesehen worden.

Der 46-Jährige steht im Verdacht, das Boot am Freitag südlich von Kopenhagen absichtlich zum Sinken gebracht zu haben. Er selbst war gerettet worden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mittlerweile schwere fahrlässige Tötung vor, wie dänische Medien berichteten.