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| 02:45 Uhr

Vergiftung durch Garten-Zucchini war keine fahrlässige Tötung

Heidenheim/Ellwangen. Im Fall eines 79-Jährigen, der an einer Vergiftung durch eine Garten-Zucchini gestorben ist, hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht gegen die Person, von der die Zucchini gestammt habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Mittwoch. dpa/ik

Die Ermittlungen sollen sich gegen die Schwester des Toten gerichtet haben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte dazu keine Angaben machen. "Es war nicht vorhersehbar, dass die Zucchini Giftstoffe enthielt und deswegen lebensgefährlich war", sagte der Sprecher. Der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung sei deshalb fallen gelassen worden. Im August starb der Senior in Heidenheim nach dem Essen eines Zucchini-Auflaufs. Der Bitterstoff Cucurbitacin ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet worden. In Einzelfällen können Zucchini das Gift aber wegen unkontrollierter Rückkreuzungen enthalten.