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Toter bei Sprengung eines Fahrkartenautomaten in Dortmund

Bei der Sprengung eines Geldautomaten in Dortmund hat es einen Toten gegeben.
Bei der Sprengung eines Geldautomaten in Dortmund hat es einen Toten gegeben. FOTO: Fredrik von Erichsen (dpa)
Dortmund. Bei der Sprengung eines Fahrkartenautomaten in Dortmund ist am frühen Dienstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Im Zugverkehr zwischen Dortmund und Hamm kam es zu Behinderungen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin sagte. Züge wurden umgeleitet. dpa

In der Nacht habe es zunächst einen Hinweis auf einen lauten Knall an dem Bahnhof Dortmund-Scharnhorst gegeben, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei. Auf dem Bahnsteig entdeckten Einsatzkräfte dann einen völlig zerstörten Fahrscheinautomaten. Ein Schwerverletzter habe davor gelegen und sei trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch vor Ort gestorben. Die Identität des Mannes blieb zunächst unklar.

Es werden immer mehr Geld- und Fahrkartenautomaten gesprengt - auch in der Lausitz

. Deutschlandweit gab es 2011 bundesweit noch 38 gesprengte Automaten, 2015 waren es bereits 132, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden Ende Januar 2016 mitgeteilt hatte. Den Anfang nahm diese mittlerweile gängige Begehungsform in Deutschland im Jahr 2005: Damals wurde ein Geldautomat in Köln gesprengt.