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| 01:37 Uhr

Tödlicher Unfall bei Klettwitz ein Rätsel

Klettwitz. Einen Tag nach dem schweren Unfall auf der A 13 in der Nähe von Klettwitz ist die Unfallursache immer noch nicht abschließend geklärt. Experten der Dekra ermitteln den genauen Hergang des Geschehens, bei dem am Mittwochnachmittag ein Mann in einem Pkw bis zur völligen Unkenntlichkeit verbrannt ist. Bernd Töpfer

Vor allem soll die Frage geklärt werden, warum ein VW Passat gegen 16.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Klettwitz und Schwarzheide in Richtung Dresden auf einen Peugeot aufgefahren war. Beide Fahrzeuge hatten anschließend die Leitplanken touchiert. Wenig später war der Peugeot in Flammen aufgegangen. "Genauere Details zum Hergang können wir noch nicht abschließend mitteilen", erklärte ein Dekra-Sprecher am Donnerstagnachmittag mit Verweis auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in der Angelegenheit.Wer am Steuer saß, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Nach unbestätigten Informationen war es ein Mann, der aus Gehren im Landkreis Dahme-Spreewald stamme. "Wir haben Ausweispapiere gefunden, können sie aber noch nicht zweifelsfrei zuordnen", erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Die letzte Gewissheit darüber soll jetzt ein rechtsmedizinisches Gutachten geben. Die Ermittler erhoffen sich gleichzeitig Aufschluss über die Todesursache. Der 33-jährige Fahrer des zweiten Autos überstand den Crash mit leichten Verletzungen. Rettungskräfte hatten ihn am Unfallort ambulant behandelt. Die anderen Autofahrer wurden während der Vollsperrung von der A 13 geleitet. Die Richtungsfahrbahn Dresden war am Mittwochabend erst ab etwa 23 Uhr wieder befahrbar. Bernd Töpfer