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Terrorakt
Mindestens acht Tote bei Terrorakt in New York an Halloween

Zerstörte Fahrräder liegen am 31.10.2017 in New York, USA, nachdem ein Mann mit einem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren war und dabei mehrere Menschen überfahren oder gerammt hatte, auf einem Fahrradweg. Bei einer Terrorattacke mit einem Pick-up-Truck in New York sind mindestens acht Menschen getötet worden. Ein 29-jähriger Mann sei mit dem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen gerammt, teilten die New Yorker Polizei (NYPD) mit.
Zerstörte Fahrräder liegen am 31.10.2017 in New York, USA, nachdem ein Mann mit einem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren war und dabei mehrere Menschen überfahren oder gerammt hatte, auf einem Fahrradweg. Bei einer Terrorattacke mit einem Pick-up-Truck in New York sind mindestens acht Menschen getötet worden. Ein 29-jähriger Mann sei mit dem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen gerammt, teilten die New Yorker Polizei (NYPD) mit. FOTO: Craig Ruttle / dpa
New York. Terror in New York: Ein Attentäter ist in Manhattan mit einem Kleinlaster durch Fußgänger und Fahrradfahrer gepflügt und hat dabei mindestens acht Menschen getötet. Von Deutsche Presse-Agentur GmbH dpa

Der 29-jährige Mann sei mit dem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen überfahren oder gerammt, teilten die New Yorker Polizei und Bürgermeister Bill de Blasio mit. Unter den Toten waren nach Angaben der Behörden der jeweiligen Länder auch eine Belgierien sowie fünf Argentinier. Informationen zu deutschen Opfern lagen zunächst nicht vor. Elf Menschen wurden schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Trump warnt vor Bedrohungen durch IS

New York (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat nach dem Anschlag in New York mit acht Toten vor Bedrohungen durch die Terrormiliz Islamischer Staat gewarnt. „Wir dürfen es ISIS nicht erlauben, dass sie in unser Land zurückkehren oder es betreten, nachdem wir sie im Nahen Osten und anderswo besiegt haben. Genug!“, schrieb Trump am im Kurznachrichtendienst Twitter. ISIS ist eine andere Abkürzung für den Islamischen Staat. Bislang hat die Terrormiliz den Anschlag allerdings weder für sich reklamiert, noch haben die US-Sicherheitsbehörden die Tat öffentlich mit der Gruppe in Verbindung gebracht.

Entscheidung über Haftbefehl gegen Syrer erwartet

Karlsruhe (dpa) - Einen Tag nach der Festnahme eines jungen Syrers in Schwerin wegen Terrorverdachts soll dieser heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshof vorgeführt werden. Er muss entscheiden, ob Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet wird. Spezialkräfte der Polizei hatten den 19-Jährigen gestern festgenommen. Nach den Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft hat er seit Juli einen Bombenanschlag mit hochexplosivem Sprengstoff geplant und bereits konkret vorbereitet. Sein Ziel sei es gewesen, möglichst viele Menschen zu töten und zu verletzen.

Ex-Regionalpräsident Puigdemont droht Haftbefehl

Brüssel (dpa) - Dem wegen Rebellion angeklagten katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont droht ein Haftbefehl. Er muss sich morgen vor Gericht in Spanien stellen. Allerdings ist unklar, ob er dort auch erscheinen wird. Puigdemont hatte gestern mit anderen angeklagten Ex-Ministern seiner entmachteten Regierung in Brüssel erklärt, er werde nur nach Spanien zurückkehre, wenn ihm ein gerechtes Verfahren gewährt werde. Folgen Puigdemont und die anderen 13 Angeklagten der Vorladung nicht, könnte es europäische Haftbefehle geben. Diese müssten von belgischen Behörden ausgeführt werden.

Parteichefs berieten erneut weiteres Vorgehen bei Jamaika

Berlin (dpa) - Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU, FDP und Grünen sind gestern Abend erneut zusammengekommen, um über den weiteren Fortgang der Jamaika-Sondierungen zu beraten. Über die Inhalte des Treffens im Kanzleramt in Berlin wurde zunächst nichts bekannt. Die Unterhändler der vier Parteien setzen heute ihre Sondierungen über eine Jamaika-Koalition fort. Es geht unter anderem um die umstrittenen Themenkomplexe Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Hier liegen vor allem die Positionen von Union und Grünen weit auseinander.

Merkel betont Wert von Meinungsvielfalt

Wittenberg (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 500. Reformationsjubiläum die Bedeutung von Meinungsvielfalt und Toleranz in ganz Europa unterstrichen. Toleranz sei „die Seele Europas“ und „das Grundprinzip jeder offenen Gesellschaft“, sagte Merkel bei einem Festakt in Wittenberg. Da die Anerkennung von religiöser und kultureller Vielfalt in einer globalisierten Welt für viele Menschen zunehmend zur Herausforderung werde, müsse ihre Bedeutung umso stärker herausgestellt werden.