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Terrorprozess um Lkw-Anschlag
Stockholm-Attentäter bekennt sich schuldig

Mit diesem Lastwagen fuhr der Mann in Stockholm in die Menschenmenge (Archivbild vom 08.04.2017).
Mit diesem Lastwagen fuhr der Mann in Stockholm in die Menschenmenge (Archivbild vom 08.04.2017). FOTO: afp
Mit seinem Lastwagen raste er in einer belebten Einkaufsstraße von Stockholm in eine Menschenmenge. Im Terrorprozess um den Anschlag legt der angeklagte Dschihadist ein Bekenntnis ab.

Der Anwalt des aus Usbekistan stammenden Rachmat Akilow sagte bei Prozessbeginn am Dienstag, sein Mandant habe im April 2017 mit einem Lkw "Ungläubige" töten wollen. Er habe Angst verbreiten und Schweden dazu bringen wollen, seine Beteiligung am internationalen Militäreinsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu beenden.

Akilow hatte die Tat bereits vor dem Prozess gestanden. Der Angeklagte gab sich als Anhänger der IS-Miliz zu erkennen. Der damals 39-Jährige war laut Anklage am 7. April 2017 mit einem gestohlenen Lkw in der belebten Einkaufsstraße mitten in der schwedischen Hauptstadt in eine Menschenmenge gerast. Fünf Menschen starben, 15 wurden verletzt.

Laut Anklageschrift versuchte er nach seiner Terrorfahrt noch eine Bombe zu zünden. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Der Angeklagte habe nicht nur fünf Menschen getötet, sondern auch riskiert, dass 150 weitere sterben oder schwer verletzt werden. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden.

(oko)