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| 04:28 Uhr

Britischer Astrophysiker
Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren gestorben

Stephen Hawking bei der Konferenz "Why We Should Go Into Space" an der George Washington University.
Stephen Hawking bei der Konferenz "Why We Should Go Into Space" an der George Washington University. FOTO: dpa, sz_ao_tm tba fgj tba
Der britische Wissenschaftler Stephen Hawking ist tot. Der Physikprofessor sei mit 76 Jahren gestorben, teilte ein Sprecher der Familie mit. Er war für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zu Schwarzen Löchern und der Relativitätstheorie bekannt.

Seine Kinder Lucy, Robert und Tim teilten mit, ihr Vater sei "ein großartiger Wissenschaftler und ausgezeichneter Mann" gewesen. Hawkings Arbeit und Vermächtnis würden noch viele Jahre überdauern.

Der weltberühmte Wissenschaftler litt jahrzehntelang an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Er saß im Rollstuhl und konnte sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. Als bei ihm im Alter von 21 Jahren eine Erkrankung des motorischen Nervensystems diagnostiziert wurde, gaben die Ärzte ihm nur wenige Jahre zu leben.

Hawking lehrte viele Jahrzehnte an der renommierten Universität Cambridge. 1974 wurde er im Alter von nur 32 Jahren zum jüngsten Mitglied der renommierten britischen Royal Society ernannt. Fünf Jahre später erhielt er in Cambridge die Lucasian Professur für Mathematik, die einst Isaac Newton innehatte.

Zu großer Bekanntheit gelangte er 1988 mit dem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit", in dem er einem nicht-wissenschaftlichen Publikum die Natur des Universums erklärte.

(vek)