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| 09:37 Uhr

Fünf vorläufige Festnahmen
15-Jähriger bei Schlägerei in Passau getötet

Rettungskräfte stehen vor einer Fußgängerpassage, in der bei einer Schlägerei ein 15-Jähriger getötet worden ist.
Rettungskräfte stehen vor einer Fußgängerpassage, in der bei einer Schlägerei ein 15-Jähriger getötet worden ist. FOTO: Sebastian Daiminger/Passauer Woche/dpa
Passau. Bei einer Schlägerei unter Jugendlichen ist in Passau ein 15-Jähriger getötet worden. Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist noch unklar.

Bei einer Schlägerei unter Jugendlichen ist in Passau ein 15-Jähriger getötet worden. Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist noch unklar.

Der Jugendliche sei während der Auseinandersetzung am Montagabend zusammengebrochen und kurz darauf im Klinikum gestorben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Dienstag.

Eine Obduktion solle nun klären, ob die Schläge oder eine Vorerkrankung Ursache für den Tod waren.

Der Grund für die Schlägerei ist bislang unklar. Das Todesopfer hatte sich laut Sprecher mit einem anderen 15-Jährigen unter einer Brücke im Innenstadtbereich getroffen, um etwas zwischen den beiden zu klären. Ob damit bereits eine Verabredung zur Schlägerei verbunden war, müssten die Ermittlungen noch zeigen. An der Auseinandersetzung der beiden Jugendlichen hätten sich dann bald weitere Anwesende beteiligt.

Staatsanwaltschaft spricht von Zuschauergruppe von etwa 20 Menschen

Die Polizei nahm demnach insgesamt fünf der an der Schlägerei Beteiligten vorläufig fest, darunter auch den Kontrahenten des Todesopfers. Bei den Festgenommenen handle es sich um Verdächtige im Alter zwischen 14 und 25 Jahren. Ein Haftrichter sollte am Dienstag entscheiden, ob Haftbefehl erlassen werde.

Dem Sprecher der Staatsanwaltschaft zufolge gab es außerdem noch eine große Zuschauergruppe von etwa 20 Menschen. Diese würden derzeit als Zeugen eingestuft. Es werde aber geprüft, ob sie etwa wegen Zurufen auch als Beteiligte an der Schlägerei eingestuft werden oder sich etwa unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht haben könnten. Alle Tatverdächtigen und das Todesopfer stammen den Ermittlern zufolge aus Passau und Umgebung.

Mehrere Medien berichteten über die Tat, darunter der Bayerische Rundfunk.

(das/dpa/AFP)