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| 09:50 Uhr

Mysteriöser Kriminalfall
Wollte Rebecca einen Internet-Bekannten treffen?

 Einsatzkräfte der Polizei suchen in Brandenburg nach Spuren im Fall Rebecca.
Einsatzkräfte der Polizei suchen in Brandenburg nach Spuren im Fall Rebecca. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Berlin. Die Mutter der verschwundenen Rebecca aus Berlin hat jetzt über eine Internetbekanntschaft ihrer Tochter gesprochen. Demnach sei die 15-Jährige bereits im Januar mit dem Mann online in Kontakt getreten.

Die Äußerung der Mutter fiel im Gespräch mit der Zeitschrift „Bunte“. Gegenüber den Journalisten sagte sie: „Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi. Das hatte sie mir im Januar erzählt“. Rebeccas Schwager, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, hält sie für unschuldig. „Er hängt extrem an meinem Mann, seinem Schwiegervater, und würde uns niemals Leid zufügen.“

Die Anwältin des tatverdächtigen Schwagers soll mittlerweile laut einem Medienbericht Haftbeschwerde eingelegt haben. Dabei prüft das nächsthöhere Gericht, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen und ob die Entscheidung des Ermittlungsrichters richtig war.

Bei der Suche nach der verschwundenen Berliner Schülerin Rebecca setzte die Polizei gestern ihren Einsatz in einem Brandenburger Waldgebiet fort. Seit rund drei Wochen ist die 15-Jährige vermisst. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und hält den Schwager für dringend tatverdächtig.

(chw)