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| 18:09 Uhr

Polizeieinsatz in Quickborn
Busfahrer vertraut seinem Navi - und bleibt im Wald stecken

Endstation für den Schienenersatzverkehr. Ab dieser Stelle mussten die Fahrgäste zu Fuß weiterreisen.
Endstation für den Schienenersatzverkehr. Ab dieser Stelle mussten die Fahrgäste zu Fuß weiterreisen. FOTO: Polizeidirektion Bad Segeberg
Quickborn. Wo bitte geht es hier zum Bahnhof? Da jedenfalls nicht lang. Ein Busfahrer rief in Schleswig-Holstein die Polizei um Hilfe, weil er seinem Navi gefolgt und auf einen matschigen Waldweg stecken geblieben war.

Wo bitte geht es hier zum Bahnhof? Da jedenfalls nicht lang. Ein Busfahrer rief in Schleswig-Holstein die Polizei um Hilfe, weil er seinem Navi gefolgt und auf einem matschigen Waldweg stecken geblieben war.

Die Polizeibeamten in Quickborn staunten nicht schlecht. Sie sollten zu einem festgefahrenen Linienbus ausrücken, doch wo sie ihn fanden, war alles, nur keine befestigte Straße. Der Fahrer des Busses war auf dem Weg von Pinneberg nach Tornesch, so die Polizei. Er sollte zwischen den Bahnhöfen den Linienersatzverkehr sicherstellen.

Offensichtlich war der 51 Jahre alte Fahrer nicht ortskundig und er soll auch die Hinweise seiner fünf Fahrgäste in den Wind geschlagen haben. Statt auf der befestigten Straße zu bleiben, folgte er seinem Navi. Auf dem engen, matschigen Waldweg kam es, wie es kommen musste: Der Bus blieb stecken.

Als die hinzugerufenen Polizeibeamten eintrafen, seien die Fahrgäste gerade dabei gewesen, den Bus "freizuschaufeln". Doch trotz aller Bemühungen wurde der Pfad zwischen Quickborn-Renzel und Borstel-Hohenraden vorerst zur "Endhaltestelle". Im Polizeibericht heißt es: "Den Fahrgästen blieb nichts anderes übrig, als sich zu Fuß auf den Weg nach Borstel-Hohenraden zu machen." Vielleicht konnten sie dort den auf Straßen fahrenden öffentlichen Personen- und Nahverkehr nutzen.

(woa)