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G20-Krawalle
Polizei ermittelt gegen 600 namentlich bekannte Verdächtige

Die Hamburger Polizei hat bei der Fahndung nach G20-Gewalttätern bereits 600 Verdächtige namentlich ermittelt. Dabei soll die Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos geholfen haben.

Einen entsprechenden Bericht von NDR 90,3 bestätigte die Polizei am Mittwoch. Gegen die Verdächtigen werde unter anderem wegen Landfriedensbruchs oder Körperverletzung ermittelt. Insgesamt sei die Zahl der Ermittlungsverfahren auf etwa 3000 gestiegen, sagte der Polizeisprecher.

Bei der Suche nach den G20-Gewalttätern hatte die Polizei vor etwa einem Monat eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos von Verdächtigen gestartet. Dadurch seien mehr als 20 Gesuchte identifiziert worden, teilte die Polizei weiter mit. Nach Angaben des NDR gab es außerdem 57 Razzien bundesweit.

Bei den Krawallen Anfang Juli 2017 war es vor allem im Schanzenviertel zu gewalttätigen Ausschreitungen, Angriffen auf die Polizei und zur Plünderung von Geschäften gekommen. In Hamburg hatten sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer getroffen.

(wer)