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| 11:46 Uhr

"Urbi et Orbi"
Papst feiert mit Zehntausenden Ostermesse auf Petersplatz

Papst Franziskus feiert auf dem Petersplatz die Ostermesse.
Papst Franziskus feiert auf dem Petersplatz die Ostermesse.
Exklusiv | Rom. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat Papst Franziskus die Ostermesse mit Zehntausenden Gläubigen zelebriert. Dabei rief er die Menschen auf, ein Herz für die "Überraschungen Gottes" zu haben.

Anschließend wird er von der Loggia des Petersdoms aus den apostolischen Segen "Urbi et Orbi" spenden. Aus Furcht vor Anschlägen war die Gegend um den Petersplatz komplett abgeriegelt. Besucher wurden mehrmals durchsucht, um auf den mit rund 50.000 Blumen geschmückten Platz zu gelangen.

An Ostern erinnert der Papst traditionell an die Auferstehung von Jesus Christus. Es ist das wichtigste Fest für Christen in aller Welt. Der Segen "Urbi et Orbi" gehört zu den bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die lateinische Formel bedeutet "Der Stadt und dem Erdkreis" und wird nur Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl verkündet.

Nicht in Schockstarre fallen

Bereits in der Nacht zum Ostersonntag hatte Papst Franziskus die Gläubigen aufgefordert, nicht wie die Jünger von Jesus nach der Kreuzigung still zu bleiben. In seiner Predigt in der Osternacht sagte er, Katholiken sollten im Angesicht von Ungerechtigkeiten um sie herum nicht in Schockstarre fallen.

Vielmehr sollten Gläubige aus ihren Routinen ausbrechen und Gott in ihr Leben lassen, forderte der Papst. Franziskus taufte in der Osternachtfeier acht Erwachsene, darunter einen nigerianischen Bettler, der einen Überfall auf einen Supermarkt vereitelte und dabei am 26. September den Täter mit bloßen Händen entwaffnete.

(vek)