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| 07:40 Uhr

Als erster Bundestaat
Oklahoma will Todeskandidaten mit Stickstoff hinrichten

Der Justizminister von Oklahoma, Mike Hunter (l.), kündigte am Mittwoch an, Todeskandidaten mit Stickstoff hinrichten zu wollen.
Der Justizminister von Oklahoma, Mike Hunter (l.), kündigte am Mittwoch an, Todeskandidaten mit Stickstoff hinrichten zu wollen. FOTO: ap
Seit drei Jahren gab es in Oklahoma keine Hinrichtungen mehr. Jetzt will der Bundesstaat der USA als erster einen Todeskandidaten mit Stickstoffgas hinrichten.

Das kündigte der Justizminister des Staates, Mike Hunter, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz an. Unklar ist aber noch, wann es zu den ersten Exekutionen mit dieser Methode kommen wird. Die Behörden wollen nun zunächst einen Ablaufplan entwickeln.

Oklahoma hat seit drei Jahren keine Hinrichtungen mehr vollstreckt. Viele Bundesstaaten haben zunehmend Schwierigkeiten, Todeskandidaten mit der Giftspritze hinzurichten. Denn viele Pharmakonzerne wollen nicht mehr, dass mit ihren Substanzen getötet wird, und weigern sich, Wirkstoffe zu liefern. Auch Oklahoma hat deshalb Beschaffungsprobleme. In einem Fall wurde dort zudem ein Mittel eingesetzt, das für eine Exekution gar nicht vorgesehen ist.

(se)