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| 02:32 Uhr

Öffentlich-rechtliche holen Hauptkategorien

Düsseldorf. Rund drei Stunden hatten die Veranstalter Zeit am Donnerstagabend für die Vergabe des Deutschen Fernsehpreises in mehr als 20 Kategorien, dazwischen kurze Freudentränen, überraschte Freude und die bei Auszeichnungen stets üblichen Dankesworte an Teams und Familien. Zusammengerafft auf 45 Minuten zeigte das ZDF am späten Abend ein "Best of" – ein Kompromiss zwischen den früheren Live-Galas und dem völligen Ausschluss der Öffentlichkeit im Jahr 2016. dpa/pb

Moderatorin Barbara Schöneberger ließ sich die Gelegenheit für einen Seitenhieb deshalb nicht entgehen: "Wir sind wieder da. Wir sind die SPD der Preisverleihungen", scherzte sie vor den rund 350 geladenen Gästen in den Düsseldorfer Rheinterrassen.

Insgesamt wurden mehr als 20 Filme und Serien, Produktionen, Moderatoren und Musiker ausgezeichnet. Die wichtigen Trophäen für die Klassenbesten bei den Regisseuren, Schauspielern, den Filmen und Mehrteilern heimsten die öffentlich-rechtlichen Sender ein. Mit dem Preis als bester Schauspieler ging Martin Brambach nach Hause, als beste Schauspielerin wurde Sonja Gerhardt ausgezeichnet. Das Patchwork-Drama "Familienfest" (ZDF) überzeugte die Jury als bester Film des vergangenen Jahres. Den Ehrenpreis der Stifter - das sind die Intendanten und Geschäftsführer von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 - erhielt in diesem Jahr die Schauspielerin Senta Berger (75).

Für Jan Böhmermann wird der Deutsche Fernsehpreis bereits zur kleinen Serie: Auch in diesem Jahr gewann der 35-Jährige mit seinem Team in der Kategorie "Beste Unterhaltung Late Night" mit seinem Format "Neo Magazin Royale". Die Vox-Krankenhausserie "Club der roten Bänder" wurde - , ebenfalls zum zweiten Mal - als beste Serie ausgezeichnet.