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| 18:28 Uhr

Staatsschutz ermittelt
Mutmaßlicher Brandanschlag sorgt für Stromausfall in Berlin

Der Brand unterhalb einer Brücke hat acht Kabelsysteme zerstört.
Der Brand unterhalb einer Brücke hat acht Kabelsysteme zerstört. FOTO: dpa, pdz
Exklusiv | Berlin. Seit Montagmittag waren 6500 Haushalte und 400 Gewerbekunden im Norden des Berliner Stadtteils Charlottenburg ohne Strom. Der Stromausfall ist möglicherweise auf einen Brandanschlag zurückzuführen. Im Internet tauchte ein Bekennerschreiben auf.

Darin bekennt sich eine Gruppe mit dem Namen "Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen" dazu, eine "große Menge Kabel" angezündet und "gezielt Kabel durchtrennt" zu haben. Dadurch sollten etwa das Militär, die Flugbereitschaft der Bundesregierung und mehrere Großkonzerne geschädigt werden, welche die Kabel nutzen.

Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz ermittelt, wie ein Sprecher der Berliner Polizei sagte. Die Ursache des Brandes sei aber noch unklar, sagte er. "Die Tatortarbeit läuft."

"Wir rechnen damit, dass die betroffenen Haushalte bis mindestens 1 Uhr am Dienstag vom Strom sind", sagte Olaf Weidner, Pressesprecher von Stromnetz Berlin. Der Brand unterhalb einer Brücke habe acht Kabelsysteme zerstört. Es seien umfangreiche Reparaturarbeiten nötig.

(gaa)