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| 18:52 Uhr

Kriminalität
Motiv für Blutbad in Las Vegas offen

 Polizisten stehen in der Nähe des Anschlagsortes am Mandalay Bay Resort. Mehr als ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten hat die US-Bundespolizei FBI kein eindeutiges Motiv ausmachen können.
Polizisten stehen in der Nähe des Anschlagsortes am Mandalay Bay Resort. Mehr als ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten hat die US-Bundespolizei FBI kein eindeutiges Motiv ausmachen können. FOTO: dpa / John Locher
Washington. FBI legt Abschlussbericht für Massaker mit 58 Todesopfern im Oktober 2017 vor. AFP

16 Monate nach dem Massaker von Las Vegas hat das FBI seine Untersuchung des Verbrechens abgeschlossen – ohne ein klares Motiv des Täters ermitteln zu können. Es gebe „keinen einzelnen oder klaren motivierenden Faktor“ hinter dem schlimmsten Schusswaffenangriff der jüngeren US-Geschichte, erklärte die US-Bundespolizei in ihrem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Abschlussbericht. Der Täter habe wohl einen „gewissen Grad an schändlicher Reputation“ angestrebt.

Der 64-jährige Stephen Paddock hatte am 1. Oktober 2017 von einem Hotelzimmer aus auf Besucher eines Freiluft-Konzerts geschossen. Er tötete 58 Menschen, weitere 869 wurden verletzt. Dann erschoss Paddock sich selbst, als Polizisten seine Suite im 32. Stock des „Mandalay Bay“ stürmten. In dem Zimmer fanden die Ermittler 24 Schusswaffen. Eine Suizidnotiz oder andere Dokumente, die Aufschluss über Paddocks Planungen oder Motive für das Verbrechen geben könnten, wurden laut FBI nicht gefunden.