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| 10:32 Uhr

Keine Anhaltspunkte für terroristischen Hintergrund
Messerstecher im Zug war Migrant aus Eritrea

Der von einer Bundespolizistin in einem Zug in Flensburg erschossene Messerstecher war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein junger Mann aus Eritrea.
Der von einer Bundespolizistin in einem Zug in Flensburg erschossene Messerstecher war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein junger Mann aus Eritrea. FOTO: dpa / Sebastian Iwersen
Flensburg. Vieles ist noch nicht geklärt nach dem Messerangriff in einem Zug in Flensburg. Nun kristallisiert sich heraus, dass der von einer Polizistin erschossene Täter ein junger Flüchtling aus Eritrea war. dpa

Der von einer Bundespolizistin in einem Zug in Flensburg erschossene Messerstecher war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein junger Mann aus Eritrea. Der 24-Jährige sei nach den Ermittlungen im September 2015 als Flüchtling über Österreich nach Deutschland eingereist, hieß es in Sicherheitskreisen. Die Sicherheitsbehörden haben demnach bisher keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund der Tat.

Der Eritreer habe nach ersten Erkenntnissen einen Schutzstatus aus humanitären, politischen oder sonstigen Gründen gehabt, hieß es weiter. Details waren zunächst nicht bekannt.

Der Mann sei mit dem von ihm später mit einem Messer verletzten Fahrgast in Streit geraten. Der Hintergrund der Auseinandersetzung, die Herkunft des Verletzten und die Frage, ob sich beide Männer kannten, blieb zunächst offen. Der Täter war von einer mitreisenden Bundespolizistin erschossen worden. Der IC 2406 befand sich auf dem Weg von Köln nach Flensburg.