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Mehr Messdaten aus Arktis und Antarktis

Genf. Mehr Wetterballons und -bojen in der Arktis und Antarktis sollen den rapiden Klimawandel in den Polarregionen dokumentieren und die Wettervorhersage verbessern. Unter Federführung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven starten im Sommer mehr als 50 Institute und Wetterstationen aus mehr als 20 Ländern ein zweijähriges Kooperationsprogramm, wie die Weltwetterorganisation am Montag in Genf mitteilte. dpa/roe

Durch den Klimawandel steige die Temperatur in den Polarregionen doppelt so schnell wie anderswo, sagte Projektleiter Thomas Jung. Mit der Geschwindigkeit der Umweltveränderungen seien die Grenzen der bisherigen wissenschaftlichen Kenntnisse erreicht.