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| 11:48 Uhr

Massive Luftverschmutzung
Die zehn dreckigsten Städte der Welt liegen in Indien

Inder auf Zweirädern fahren im Dunkeln durch Smog-getränkte Luft in Neu Delhi.
Inder auf Zweirädern fahren im Dunkeln durch Smog-getränkte Luft in Neu Delhi. FOTO: ap, AQ BA
Neu Delhi . Im wahrsten Sinne dicke Luft: Die zehn Städte mit der schlimmsten Luftverschmutzung der Welt befinden sich allesamt in Indien. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Luftqualität im Jahr 2016 hervor.

An der Spitze stand demnach die nordindische Industriestadt Kanpur mit einer durchschnittlichen Feinstaubbelastung von 173 Mikrogramm pro Kubikmeter. Zum Vergleich: Der WHO zufolge sollte der Wert nicht höher als 10 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen. Indiens Hauptstadt Neu Delhi liegt in der Liste auf Rang sechs.

Der Connaught Platz in Neu Delhi ist im Smog kaum zu erkennen.
Der Connaught Platz in Neu Delhi ist im Smog kaum zu erkennen. FOTO: ap

Der WHO zufolge atmen neun von zehn Menschen in aller Welt ungesunde Luft ein. Sie trägt demnach zu rund sieben Millionen Todesfällen pro Jahr bei. In Neu Delhi und anderen Teilen des Nordens von Indien herrscht großteils Smog. Gründe dafür sind Abgase von Fahrzeugen, herumwirbelnder Baustaub sowie Kohle und die Verbrennung von Müll, mit der sich arme Inder warm halten.

(felt)